Barockjuwel in den Alpen

Kultur

Barockjuwel in den Alpen - Der Innsbrucker Dom

Der 300 Jahre alte, barocke Prachtbau im Zentrum von Innsbruck hat viel zu erzählen. Die illusionistischen Wandmalereien von Cosmas Damian Asam garantieren beim Eintreten einen Wow-Effekt. Viele kunsthistorische Highlights sind zu sehen, etwa das wertvolle Marienbild von Lucas Cranach.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
17.04.2025
11:45 - 12:10 Uhr

Viele Geschichten kann der barocke Prachtbau erzählen, von aktuellen Ausgrabungen vor der Tür bis zu den frisch gereinigten Deckengemälden ganz oben in der Kuppel. Beim Eintreten in den Innsbrucker Dom ist ein Wow-Effekt garantiert. Die farbenprächtigen, illusionistischen Wandmalereien des bayerischen Maler-Stars Cosmas Damian Asam scheinen die Betrachter in den Himmel hinauf zu ziehen. Viele kunsthistorische Highlights sind im Dom zu sehen, etwa das wertvolle und häufig kopierte Marienbild von Lucas Cranach.

Zwei Männer mit weissen Handschuhen verhüllen vorsichtig mit einem weissen Tuch ein Gemälde
Das wertvolle Originalgemälde von Lucas Cranach wird nach der Restaurierung wieder im Hochaltar des Innsbrucker Doms eingesetzt.
Quelle: ORF

Bei all der pompösen Pracht, die Gäste aus aller Welt anlockt, ist der Innsbrucker Dom doch vor allem ein sakraler Raum, der Menschen täglich zum Beten und Innehalten einlädt. Für andere ist die Kirche ein Arbeitsplatz, etwa für den Domorganisten Albert Knapp. Der Musiker gibt offen zu, dass er in die Orgel verliebt sei, für die er zeitgenössische Stücke komponiert.

Am 9. September 1724 wurde die Stadtpfarrkirche dem Heiligen Jakob geweiht. Erst 1964 wurde sie zur Domkirche erhoben, als Innsbruck offiziell als Diözese eingerichtet worden ist. Bischof Hermann Glettler führt gerne durch das Gotteshaus. Er hat auch versucht, die Tiroler Fußballmannschaft, als Fanclub zu gewinnen. Der Bischof vergleicht die Heiligen im Dom mit Spielern in der obersten Liga und plädiert für Teamgeist im täglichen Leben.

Reich mit Gold verzierte helle Kuppel
Blick in die Kuppel des Innsbrucker Doms.
Quelle: ORF

Rechtzeitig zum 300-Jahr-Jubiläum wurde die Barockkirche innen und außen aufwendig restauriert und um 5,5 Millionen Euro auf Hochglanz gebracht. Besuchern bot sich die Jahrhundertchance, auf ein mehr als 25 Meter hohes und auch ein bisschen wackeligen Gerüst zu klettern, um die Wandmalereien aus nächster Nähe zu betrachten.

Ein Team aus dem ORF Landesstudio Tirol hat den Restauratoren bei der Arbeit über die Schulter geschaut. Einige Szenen wirken wie in einem Operationssaal, etwa wenn die Restauratoren wie Ärzte mit hauchdünnen Spritzen und feinen Pinseln die Fresken mit Kalk hinterfüllen und kleine Fehlstellen ausbessern.

Das Österreich Bild "Barockjuwel in den Alpen - Der Innsbrucker Dom" bietet Einblicke hinter die Kulissen der barocken Pracht und erzählt Geschichten, die den faszinierenden und stadtprägenden Bau lebendig machen.

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